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Die LOGISTIC-NEWS vom 18.05.2012

 

Die LOGISTIC-NEWS vom 16.05.2012

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The World's Top 50 Cargo Airlines

Mittwoch, 03. September 2008
Montag, 21. April 2008
Samstag, 27. Oktober 2007
Sonntag, 22. Juli 2007
Sonntag, 22. Juli 2007

 

Ölpreise geben weiter nach - Schuldenkrise und US-Daten belasten

SINGAPUR (Freitag, 18. Mai 2012) Die Ölpreise haben ihren Abwärtstrend am Freitag fortgesetzt. Am Freitagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 106,87 US-Dollar. Das waren 62 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni sank um 76 Cent auf 91,80 Dollar. Seit Anfang Mai haben die Ölpreise um mehr als zehn Prozent nachgegeben.

Für Belastung am Ölmarkt sorgt nach wie vor die europäische Schuldenkrise. Zuletzt kam weiteres Ungemach von den Ratingagenturen. So hatte die Agentur Fitch am Donnerstagabend die Bonität Griechenlands gesenkt und vor einem Austritt des Landes aus dem Währungsraum sowie einem Kreditausfall gewarnt. Die Agentur Moody's stufte unterdessen 16 spanische Banken herab.

Neben der Schuldenkrise lasteten zuletzt schwache Konjunkturdaten aus den USA auf den Ölpreisen. Am Donnerstag hatten wichtige Frühindikatoren stark enttäuscht. Die Zahlen reihen sich in eine Vielzahl widersprüchlicher Konjunkturdaten aus der weltweit grössten Volkswirtschaft ein.

Ölpreise tendieren am Abend uneinheitlich

NEW YORK/LONDON (Donnerstag, 17.Mai 2012) Die Ölpreise haben am Donnerstag uneinheitlich tendiert. Während sich US-Rohöl der Sorte WTI leicht im Plus hielt, gab die Nordseesorte Brent deutlich nach. Nach wie vor lastet die Schuldenkrise auf der Stimmung am Ölmarkt. Ein Barrel Brent (159 Liter) zur Lieferung im Juli kostete am Abend 108,25 US-Dollar. Das waren 1,50 Dollar weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass WTI zur Lieferung im Juni stieg indes leicht um fünf Cent auf 92,86 Dollar.

Die Preisentwicklung am Ölmarkt verlief am Donnerstag zweigeteilt: Im frühen Handel konnten zunächst robuste Wachstumszahlen aus Japan die europäische Schuldenkrise aus dem Fokus der Anleger verdrängen. Japans Wirtschaft legte im Auftaktquartal annualisiert - also auf das Jahr hochgerechnet - um 4,1 Prozent zu und damit stärker als erwartet. Im Quartalsvergleich lag das Wachstum bei 1,0 Prozent. Das ist doppelt so viel wie etwa das deutsche Wachstum zu Jahresbeginn.

Für Ernüchterung sorgte im weiteren verlauf jedoch eine Auktion spanischer Staatsanleihen. Zwar war die Nachfrage nach den neuen Papieren sehr gross. Doch Spanien musste Anlegern abermals höhere Zinsen bieten. Auch an den Sekundärmärkten, wo bestehende Anleihen gehandelt wurden, zogen die Renditen insbesondere in den kurzen Laufzeiten weiter an.

Ölpreise im Mittagshandel im Minus - Schuldenkrise belastet

NEW YORK/LONDON/WIEN (Donnerstag, 17.Mai 2012) Die Ölpreise sind am Donnerstag im Mittagshandel gefallen. Am Morgen hatte sich US-Rohöl nach robusten Konjunkturdaten aus Japan noch etwas von seinem am Vortag erreichten Sechs-Monatstief erholen können, doch am Vormittag drehte der Kurs ins Minus. Die Nordseesorte Brent befindet sich durchgehend im Abwärtstrend. Ein Barrel Brent (159 Liter) zur Lieferung im Juli kostete zuletzt 109,39 US-Dollar. Das waren 35 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur Lieferung im Juni fiel um 5 Cent auf 92,81 Dollar.

Im frühen Handel konnten überraschend robuste japanische Konjunkturdaten die europäische Schuldenkrise für kurze Zeit aus dem Fokus der Anleger verdrängen. Japans Wirtschaft legte im Auftaktquartal um annualisiert 4,1 Prozent zu und damit deutlich stärker als von Analysten erwartet.

Eine Auktion spanischer Staatsanleihen versetzte die Finanzmärkte jedoch schnell zurück in den Risikomodus und belastete so auch die Ölmärkte. Zwar war die Nachfrage nach den neuen Papieren sehr groß, doch Spanien muss Anlegern immer höhere Zinsen bieten, um neues Geld leihen zu können. Auch an den Sekundärmärkten zogen die Renditen weiter an.

Im von der Pleite bedrohten Griechenland wurde unterdessen eine Interimsregierung vereidigt. Nachdem alle Bemühungen gescheitert waren, eine tragfähige Regierungsmehrheit zu finden, wird am 17. Juni neu gewählt. Sollten Parteien die Macht übernehmen, die sich nicht klar zum Sparkurs und damit zum Euro bekennen, könnte der Staatsbankrott drohen.

Kein OPEC Preis wegen Feiertag

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) wurde am Donnerstag feiertagsbedingt nicht ermittelt. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 108,70 Dollar. Das waren 56 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

Tanken in Luxemburg

Art

Preis am
09. Mai 2012

Preis am
17.Mai 2012

Super bleifrei 95 Oktan

1,387 €

1,372 €

Super plus 98 Oktan

1,429 €

1,414 €

Diesel

1,238 €

1,238 €

letzte Kraftstoffpreisänderung Donnerstag, 17. Mai 2012

Kraftstoffpreise in Deutschland: Entspannung an den Zapfsäulen

Super E 10 unter 1,60 Euro

(Mittwoch, 16.Mai 2012) Sprit ist günstiger geworden. Ein Liter Super E10 kostet zurzeit im bundesweiten Schnitt 1,585 Euro, das sind zwei Cent weniger als vor Wochenfrist. Diesel verbilligte sich um 2,3 Cent auf 1,442 Euro. Das zeigt die Online-Datenbank des ADAC unter www.adac.de/tanken .

Kurzurlaubern rät der ADAC angesichts des morgigen Feiertags und der Preisschwankungen sich vor dem Tanken darüber zu informieren, wo der Kraftstoff am billigsten ist. Um zu sparen, sollten die Autofahrer nicht erst dann an die Zapfsäule fahren, wenn der Tank leer ist. Unter www.adac.de/tanken sind detaillierte Informationen zur Preisentwicklung auf dem Kraftstoffmarkt nachzulesen.

Exporte in die EU auf niedrigstem Stand seit 20 Jahren

Schwellenländer: Der Zuwachs an deutschen Exporten nach China verdoppelte sich von 2007 bis 2011 nahezu von 3,2 auf 6,1 Prozent

Wiesbaden (Mittwoch, 16.Mai 2012) Europa verliert angesichts der Euro- Schuldenkrise und boomender Nachfrage in wachstumsstarken Schwellenländern an Bedeutung für die deutschen Exportunternehmen. Im vergangenen Jahr gingen nur noch 39,7 Prozent der Ausfuhren in den Euro-Raum, es war der niedrigste Stand seit 20 Jahren, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. 1991 hatte der Anteil noch bei mehr als 50 Prozent gelegen. Auch der Anteil der Exporte in die EU-Länder sank mit 59,2 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren. 2007 gingen noch 64,6 Prozent der Exporte in Länder der EU.

Auch die Ausfuhren in die USA sanken von 7,6 Prozent 2007 auf 7,0 Prozent im Jahr 2011. Traditionelle Handelspartner wie die EU und die USA haben den Statistikern zufolge im Zuge der Globalisierung an Gewicht verloren. Diese Entwicklung sei bedingt durch die Erschließung neuer Märkte, die immer mehr Staaten am weltweiten Handel teilnehmen lasse.

In den Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) stieg die Nachfrage nach Produkten „Made in Germany“ dagegen deutlich. Am stärksten fiel der Zuwachs bei den Ausfuhren nach China aus. 2007 lieferten deutsche Unternehmen 3,1 Prozent ihrer Exporte in das Land der Mitte, im vergangenen Jahr lag der Anteil bereits bei 6,1 Prozent.

EU versagt bei der Lkw-Abgabe

Einheitliches System zur Mauterhebung wird nicht starten - Branche setzt auf regionale Lösungen

(Donnerstag, 17.Mai 2012) Der für Oktober geplante Start eines europaweit einheitlichen Systems zum Erheben der Lkw-Maut in unterschiedlichen Ländern findet nicht statt. Grund: Es gibt keinen Anbieter. Wahrscheinlich wird sich in naher Zukunft daran nichts ändern.
 
Ein Gerät für ganz Europa - der Traum wird sich für Brummifahrer und ihre Unternehmer erst mal nicht erfüllen. Zumindest nicht beim Thema Maut. Denn die EU-Kommission hat es nicht geschafft, ihren schönen Worten Taten folgen zu lassen. »Der europäische elektronische Mautdienst (EETS) wird innerhalb von drei Jahren für alle Straßenfahrzeuge über 3,5 Tonnen (…) verfügbar sein«, ließ sich im Oktober 2009 der damalige EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani in einer Pressemitteilung zitieren. »EETS wird es den Straßenbenutzern ermöglichen, Mautgebühren überall in der Europäischen Union auf einfache Weise zu zahlen, mit nur einem einzigen Vertrag bei einem einzigen Dienstleister und mit einem einzigen Bordgerät«, fügte der Italiener hinzu.

Die drei Jahre sind mittlerweile fast um, doch von EETS ist in Europa nichts zu sehen. Denn es gibt kein Unternehmen, das EETS ab Oktober anbieten wird. Vertreter der Branche hatten das Fiasko vorausgesehen. »Das ist ein typisches Beispiel für die Arbeit der EU-Kommission: Da werden oft schöne theoretische Konzepte geplant, die bei ihrer Umsetzung am Markt auf große Schwierigkeiten stoßen«, sagt Kallistratos Dionelis, Generalsekretär des Europäischen Verbands der Betreiber von mautpflichtigen Autobahnen.

Vor allem zwei Gründe sind für das Zögern möglicher Anbieter verantwortlich: Zum einen ist EETS eine große technologische Herausforderung, die nicht einfach zu lösen ist. Zum anderen müsste der EETS-Anbieter sehr viel Geld verwalten, das ihm gar nicht selbst gehört. Er würde die Maut lediglich eintreiben, um sie danach an die zahlreichen europäischen Autobahnbesitzer weiterzuleiten. Milliardenbeträge würden durch seine Hand fließen, für die er bürgen muss.

Vor diesen Aufgaben sind bislang alle Interessenten zurückgeschreckt. Zwar hatten sich schon 2010 einige von ihnen in einem Verband zusammengefunden - unter anderem die Unternehmen Eurotoll, Total und Shell. Doch von vornherein hatten sie ihre Bedenken gegen einen so großen Markt wie die ganze EU geäußert.

Sie bevorzugten schon damals regionale Lösungen: Eine einheitliche Mauterhebung sollte sich zunächst auf eine Gruppe von Mitgliedsstaaten beschränken. So wie das zwischen Deutschland und Österreich im Projekt Toll2Go versucht wird. Seit September 2011 kann das im Lkw-Fahrerhäuschen angebrachte Bordgerät, mit dem Toll-Collect auf deutschen Autobahnen die Maut einzieht, auch in Österreich für das Bezahlen der dortigen Straßennutzungsgebühr verwendet werden.

Die EU-Kommission jedoch hatte Wünsche nach solchen regionalen Lösungen bislang immer zurückgewiesen. Sie liegen auch nicht im Interesse der Straßengütertransport-Unternehmen. »Regionale Systeme bringen nicht viel, weil die Unternehmen weiterhin mit unterschiedlichen Dienstleistern zusammenarbeiten und wie heute mehrere Bordgeräte in den Fahrzeugen haben müssen«, sagt Marc Billiet von der International Road Transport Union. Die Kosteneinsparungen, die durch EETS möglich wären, würden dadurch nicht erreicht.

Für Billiet gibt es viele Gründe, warum der ursprüngliche Zeitplan nicht eingehalten wurde. Die EU-Kommission, von der zum Thema EETS übrigens keine aktuelle Stellungnahme zu erhalten ist, habe nicht genügend Druck ausgeübt. Auch die Mitgliedstaaten hätten sich bei der Bereitstellung der technischen Möglichkeiten nicht gerade beeilt. »Dabei spielt sicher auch eine Rolle, dass einige Staaten mit den Unternehmen, die die Maut zurzeit erheben, verflochten sind«, mutmaßt Billiet. Der den Hauptbremser in eben diesen Mautunternehmen sieht, die sich das Einkassieren der Gelder nicht aus der Hand nehmen lassen wollen.

Im Herbst muss die EU-Kommission einen Bericht zu EETS vorlegen. Dionelis erwartet, dass der heutige EU-Verkehrskommissar Siim Kallas das Scheitern des Mautdienstes in diplomatischen Worten zugeben wird - und die Arbeit an regionalen Lösungen vorschlägt.

Auftraggeber zahlt nicht? TransRisk Index schützt Transportfirmen vor unseriösen Geschäftspartnern

- Unabhängige Bewertung von Leistungsfähigkeit und Zahlungsmoral - Teil des Sicherheitssystems der europäischen Frachtenbörse Trans.eu - In fünf Ländern nehmen mehr als 3.000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Spedition am Index teil

Lauenau (Mittwoch, 16.Mai 2012) Zahlungsunfähigkeit von Geschäftspartnern und unbezahlte Rechnungen - damit haben Transportunternehmer Tag für Tag zu kämpfen. In fünf europäischen Ländern zeigt der unabhängige TransRisk Index jetzt, wie leistungsfähig Spediteure und Verlader sind und wie zuverlässig sie ihre Frachtführer bezahlen. Der TransRisk Index ist Teil des Sicherheitspakets der europäischen Frachtenbörse Trans.eu und schützt Transportunternehmen davor, auf unbezahlten Rechnungen sitzen zu bleiben.

Das System der europäischen Frachtenbörse Trans.eu, die täglich von tausenden Mitarbeitern aus der Transport- und Logistikbranche in ganz Europa genutzt wird, besteht aus unterschiedlichen Modulen, die einzeln buchbar sind. Wie bei einem Baukastensystem müssen Anwender nur jene Module abonnieren, die sie tatsächlich brauchen. Sie haben die Wahl zwischen der Transportbörse selbst, in der Laderaum- und Frachtangebote eingestellt werden können, einem LKW-Kartenmodul zur Routenplanung und Berechnung von Transportkosten, dem Messenger zur direkten, sicheren und schriftlichen Kommunikation mit anderen Börsennutzern sowie dem Sicherheitspaket, bei dem der TransRisk Index eines der wichtigsten Elemente darstellt.

Der TransRisk Index wird für Frachtanbieter berechnet, also für Firmen aus Industrie, Handel und Spedition. Der Indexwert von 100 bis 700 Punkten wird bei jedem Frachtangebot des betreffenden Unternehmens auf der Börse angezeigt. Dabei ist 100 die beste Bewertung, 700 die schlechteste. Transportunternehmer können so mit einem Blick entscheiden, von wem sie Transportaufträge entgegen nehmen und wie hoch das Risiko der Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Auftraggeber ist.

Die Aufnahme in den Index ist freiwillig und kostenlos und muss eigens beantragt werden. Dabei ist die Aufnahme in den Index an zahlreiche Bedingungen geknüpft. So müssen die Unternehmen mindestens ein Jahr lang bestehen und die Frachtenbörse Trans.eu mindestens sechs Monate aktiv nutzen und von anderen Börsenteilnehmern bewertet worden sein. Die Mitarbeiter von Trans.eu, die den Index erstellen, berücksichtigen weiterhin verschiedene Faktoren wie die Finanzlage des Unternehmens oder auch verspätet geleistete Zahlungen. Der erstmalig erstellte Indexwert kann sich beispielsweise durch gute oder schlechte Bewertungen, pünktliche oder verspätete Zahlungen verändern. Im Börsenprofil einer Firma ist öffentlich einsehbar, wie sich der Indexwert des Unternehmens in den letzten sechs Monaten verändert hat.

Transporteure machen Auftragsannahme von Indexwert abhängig

Für viele Transportunternehmer ist der Blick auf den TransRisk Index heute tägliche Praxis. „Bei jedem neuen Geschäftskontakt mit einem Verlader schauen wir uns erst den TransRisk Index des Unternehmens an“, sagt etwa Stanislaw Forys, Geschäftsführer von TransWest Transporte in Rosdorf im Kreis Göttingen. „Der TransRisk Index ist eines der Kriterien, die uns bei der Entscheidung über eine mögliche Zusammenarbeit helfen. In der heutigen Zeit, in der unbezahlte Rechnungen ein großes Problem darstellen, ist eine zusätzliche Hilfe bei der Prüfung von Auftraggebern notwendig.” Noch weiter geht Danuta Auer, Inhaberin von D.A Logistik im oberpfälzischen Pilsach: „Unsere Sicherheitspolitik verbietet uns, Transportaufträge von Unternehmen mit einem zweifelhaftem Ruf entgegenzunehmen. Dazu zählen Auftraggeber ohne erstellten TransRisk Index oder auch Firmen mit einem ungünstigen Index.”

Von der bloßen Existenz des TransRisk Index geht inzwischen eine Sogwirkung aus, die immer mehr Verlader und Spediteure dazu bringt, sich an dem Bewertungsverfahren zu beteiligen und sich um gute Bewertungen zu bemühen. „Als wir gestartet sind und erst dabei waren, unseren guten Ruf aufzubauen, haben wir uns entschieden, den TransRisk Index zu beantragen“, erinnert sich Monika Krostewitz, Leiterin Logistik, bei BiCon in München.“ Durch unsere belegbare Zuverlässigkeit war unser Index entsprechend hoch. In Situationen, in denen einem Transporteur mehrere ähnliche Angebote zur Auswahl standen, haben sich Firmen aufgrund unserer guten Bewertung im TransRisk Index entschieden, für uns zu fahren.” Inzwischen wurden bereits mehr als 3.000 Unternehmen aus Polen, Deutschland, Litauen, Tschechien und der Slowakei in den Index aufgenommen.

Ebay-System: öffentliche Bewertung sorgt für Transparenz

Der Index ist nur ein Element des Sichersystems von Trans.eu. Darüber hinaus können sowohl Verlader als auch Transportunternehmer nach Abschluss eines Auftrags das Bewertungs- und Kommentarsystem nutzen. Das System funktioniert ähnlich wie das des Internet-Auktionshauses Ebay und schafft durch öffentlich einsehbare Bewertungen Transparenz. Zunächst bewertet der Auftraggeber, wie der Transportauftrag ausgeführt wurde. Hierfür stehen drei Kategorien – positiv, neutral, negativ – zur Verfügung, sowie die Möglichkeit individueller Kommentare. Danach bewertet der Transportdienstleister auf die gleiche Weise das Zahlungsverhalten seines Auftraggebers. Zusätzlich können Transportunternehmen bei offenen Forderungen die Inkasso-Unterstützung von Trans.eu in Anspruch nehmen. Trans.eu vermittelt zwischen den Parteien, prüft, ob die Forderung berechtigt ist und erwirkt in der Praxis fast immer einen Ausgleich. Sollte sich ein Schuldner bei berechtigten Forderungen weigern, die Rechnung zu begleichen, so wird sein Zugang zur Frachtenbörse Trans.eu gesperrt. Im Messenger-System von Trans.eu wird zudem die gesamte schriftliche Kommunikation unter den Börsenpartnern in einem persönlichen Archiv gespeichert, wobei aus Sicherheitsgründen auch die jeweilige IP-Adresse registriert wird.

Weitere Informationen zum TransRisk Index und seiner Beantragung im Internet unter www.support.trans.eu/de/sicherheit/transrisk.

time:matters startet „Weekend Service“ für die Agrarbranche

Kunden profitieren von schnellem Service an Wochenenden und Feiertagen

Neu-Isenburg(Mittwoch, 16.Mai 2012) time:matters, der internationale Experte für weltweite Special Speed Logistics, startet pünktlich zur Erntesaison einen europaweiten Harvest Season Weekend Service für Kunden aus der Agrarbranche.

Erntezeit heißt Arbeit auf Hochtouren. Es gibt keine freien Tage, Landwirte und ihre Maschinen sind ständig im Einsatz. Fällt eine der extrem teuren Erntemaschinen aus, bedeutet jede Stunde erhebliche Verluste. Das entsprechende Ersatzteil wird dann schnellstmöglich benötigt – egal an welchem Wochentag.

Hier hilft time:matters: der Harvest Season Weekend Service für den Versand hocheiliger Ersatzteile im landwirtschaftlichen Bereich zeichnet sich insbesondere durch die ständige Verfügbarkeit an Wochenenden und Feiertagen sowie einen durchgängig erreichbaren Kundenservice aus. Zudem bietet time:matters den Kunden durch spätestmögliche Abhol- und früheste Zustellzeiten maximale Flexibilität für die Bestellung dringend benötigter Teile. Bei Auftragseingang an Freitagen, Samstagen oder Sonntagen erreichen die zeitkritischen Ersatzteil-Sendungen bereits am Folgetag ihr Ziel, und das in ganz Europa – lange Wartezeiten können vermieden und die Ernte zeitnah fortgesetzt werden.

Stephan Vogel, Director Business & Solution Development bei time:matters, kommentiert: „Mit unserem neuen Harvest Season Weekend Service bieten wir die Antwort auf die aktuellen Anforderungen der Agrarbranche. Durch die ständige Service-Verfügbarkeit, auch an Feiertagen, sowie die schnelle Zustellung der Ersatzteile können unsere Kunden aus dem landwirtschaftlichen Bereich die Ausfallzeiten ihrer Maschinen gerade während der extrem wichtigen Erntesaison minimieren und so erhebliche Ertragsverluste vermeiden.“

Hapag-Lloyd-Chef Behrendt stimmt Kunden auf steigende Preise ein

(Freitag, 18. Mai 2012) Hapag-Lloyd-Chef Michael Behrendt stimmt seine Kunden auf steigende Preise ein. "Wir wollen eine faire Entlohnung für unsere Dienstleistung", sagte Behrendt der "Financial Times Deutschland" (Freitag). Die weltweit viertgrößte Reederei hat zwar seit Anfang des Jahres schon mehrfach Preiserhöhungen durchgesetzt. "Aber sie reichen nicht aus. Deshalb sind weitere Anpassungen zwingend notwendig", sagte er. "Das beinhaltet auch Zuschläge in der Hochsaison." Die Hochsaison mit den Transporten der Weihnachtsware liegt in der Containerschifffahrt im Spätsommer bis Herbst.

Mit den Preiserhöhungen will sich Hapag-Lloyd auch fit für den Aktienmarkt machen. "Für mich persönlich wäre das wichtig, den Börsengang sozusagen als Abschiedsgeschenk zu realisieren", sagte Behrendt, dessen Vertrag bis Juni 2014 läuft. Drei Mal hat das Unternehmen den Gang an die Börse bereits versucht. Zuletzt war das Vorhaben gescheitert, als das Beben in Japan im März 2011 die Märkte nachhaltig verunsicherte. Voraussetzungen für einen erneuten Anlauf seien aber, dass sein Unternehmen in der Zeit vor der Erstnotiz wieder Gewinne schreibe und der Ausblick positiv sei. "Wir brauchen mindestens zwei gute Quartale", sagte Behrendt.

Der Börsengang ist vor allem für die Hapag-Eigentümer von größter Bedeutung: Der Reisekonzern Tui , der noch knapp 40 Prozent an dem Unternehmen hält, möchte sich schnellstmöglich von seinem verbliebenen Anteil trennen, um mit den Erlösen die Touristikgeschäfte aus- und umzubauen. Auch die Hansestadt Hamburg, die erst vor kurzem ihren Anteil erhöht hat, möchte sich zumindest wieder von Teilen des Pakets trennen. Hamburg ist gemeinsam mit der Kühne Holding, Signal Iduna, der HSH Nordbank, M.M. Warburg und Hansemerkur Gesellschafter des Albert-Ballin-Konsortiums, das rund 60 Prozent an Hapag-Lloyd hält.

Hamburger Hafen legt zu

Containerumschlag um 5,2 Prozent gestiegen / 2,2 Millionen TEU wurden im ersten Quartal umgeschlagen

(Mittwoch, 16.Mai 2012) Der Warenumschlag im Hamburger Hafen bleibt in Fahrt. Die Containerverladung hat im 1. Quartal 2012 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent auf 2,2 Millionen TEU zugelegt. Zwar ist das keine zweistellige Wachstumsrate wie in Vorquartalen üblich, dennoch ist die Chefin der Hafen-Marketinggesellschaft, Claudia Roller, angesichts der Konjunkturabschwächung sehr zufrieden. Sie hielt deshalb am Mittwoch auch an ihrer Prognose von 5,0 bis 6,0 Prozent Wachstum im Hafen für das Gesamtjahr fest. Von Januar bis März 2012 stieg der Gesamtumschlag um 3,8 Prozent auf 32,6 Millionen Tonnen.

Österreich: Post stellt bald im Ausland zu

Nach der Öffnung der Postmärkte in den osteuropäischen EU-Ländern 2013 will die Post dort auch ins klassische Briefgeschäft einsteigen.

(Mittwoch, 16.Mai 2012) Die österreichische Post klingelt bald an Haustüren im Ausland. Mit der Liberalisierung der Postmärkte im Jahr 2013 auch in den osteuropäischen EU-Ländern will die heimische Post dort auch in den klassischen Briefmarkt einsteigen. Post-Chef Georg Pölzl: "In diesen Ländern ist der Markteintritt deutlich leichter als in Österreich." Hierzulande sei die flächendeckende gute Versorgung durch die Post selbst – so Pölzl selbstbewusst – für die meisten potenziellen Konkurrenten eine zu hohe Hürde im Briefgeschäft.

Derzeit ist die Post über zugekaufte Firmen in Südost- und Osteuropa im Geschäft mit unadressierten und adressierten Werbesendungen (Infomails) und in der Paketzustellung tätig. Zuletzt kauften sich die heimischen Postler bei Infomail-Unternehmen in Polen und Bulgarien ein. Die Umsätze sind allerdings noch recht bescheiden, denn den Großteil des Auslandsumsatzes von rund 500 Millionen Euro jährlich steuert die deutsche Paket- und Logistiktochter transoflex bei.

In naher Zukunft könnte es aber auch wieder größere Zukäufe gebe, laut Pölzl verfüge die Post über eine gut gefüllte Kriegskasse, "wir können uns auch etwas Größeres leisten, wenn sich etwas anbietet". Konkrete Pläne nennt er vorerst nicht, das würde "nur die Preise in die Höhe treiben".

In Österreich will die Post vor allem mit der Verbesserung ihres Service punkten und gleichzeitig ihre Kosten weiter senken. Das Rezept dazu heißt Automatisierung. So soll es für die Kunden in allen post-eigenen Filialen – rund 500 Standorte will die Post langfristig gemeinsam mit ihrem Bankpartner Bawag betreiben – Selbstbedienungsfoyers für Post- und Bankdienstleistungen geben. Dafür werden jährlich rund zehn Millionen Euro investiert. Über Empfangsboxen in Wohnhausanlagen können Pakete behoben werden, ohne dass der Briefträger ein zweites Mal klingeln muss.

Auf baldige Einigung hofft Pölzl für die laufenden Verhandlungen über ein elektronisches Zeiterfassungssystem für die Zusteller über GPS und über ein neues Prämiensystem für die Zustellung von Werbesendungen.

Gewinner / Verlierer der Branche Logistik Mittwoch, 16.Mai 2012

Top-5

Kurs

%

CHINA RAILWAY LOGISTICS LTD

0,020

+33,33 %

SOUTH PORT NEW ZEALAND

1,920

+14,29 %

RICHFIELD INTERNATIONAL LIMITED

0,020

+11,11 %

REGIONAL CONTAINER LINES PLC

0,170

+8,28 %

BAS LOGISTICS PLC

0,740

+7,09 %

Flop-5

Kurs

%

CHINA INFRASTRUCTURE INVESTMENT CORPORATION

0,098

-32,41 %

ARPENI PRATAMA OCEAN LINE TBK

0,003

-25 %

TOLL HOLDINGS LIMITED

3,644

-15,26 %

BENG KUANG MARINE

0,069

-14,81 %

HORIZON LINES INC

1,491

-11,57 %

Top-Volumen

Vol. (Euro)

DEUTSCHE POST AG

76,7 Mio.

FRAPORT AG

8,9 Mio.

HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG

6,2 Mio.

AP MOELLER-MAERSK A/S B

150.632

VTG AG

146.936

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