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Die LOGISTIC-NEWS vom 27.01.2012

 

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The World's Top 50 Cargo Airlines

Mittwoch, 03. September 2008
Montag, 21. April 2008
Samstag, 27. Oktober 2007
Sonntag, 22. Juli 2007
Sonntag, 22. Juli 2007

 

Was Sie heute erwartet

TAGESVORSCHAU/27. Januar 2012

Feiertagsbedingt bleiben die Börsen in Schanghai geschlossen
08:00 EU/ACEA, Nfz-Neuzulassungen Westeuropa Dezember
D: Fraport Roadshow Edinburgh (bis 27.01.)

Ölpreise kaum verändert

SINGAPUR (Freitag, 27.Januar 2012) Die Ölpreise haben sich am Freitag zunächst kaum bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 110,97 US-Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg ebenfalls nur geringfügig um sechs Cent auf 99,76 Dollar.

Zuletzt hatten die Ölpreise insbesondere von zwei Faktoren profitiert. Zum einen waren jüngste Konjunkturdaten aus dem weltweit grössten Ölverbraucherland USA überwiegend robust ausgefallen. Darüber hinaus hatte die US-Notenbank Fed am Mittwoch ihre ohnehin hoch-expansive Geldpolitik nochmals gelockert. Anstatt wie bislang einen Niedrigzins bis Mitte 2013 zu garantieren, spricht sie nun von Ende 2014. Vor allem riskantere Anlageformen, zu denen auch Rohstoffe wie Rohöl gehören, wurden hierdurch beflügelt.

Ölpreise steigen auch am frühen Abend nach Fed-Aussagen und Drohungen aus dem Iran

NEW YORK/LONDON (Donnerstag, 26.Januar 2012) Die Ölpreise sind am Donnerstag nach der Ausdehnung der Niedrigzinspolitik in den USA und neuen Drohungen aus dem Iran den zweiten Tag in Folge gestiegen. Am frühen Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 111,01 US-Dollar. Das waren 1,20 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um ebenfalls 1,20 Dollar auf 100,60 Dollar.

Die US-Notenbank will den Leitzins für weitere fast drei Jahre auf einem "ausserordentlich niedrigen" Niveau halten, um so die lahmende Konjunktur in der grössten Volkswirtschaft der Welt stärker in Schwung zu bringen. Die Aussicht auf einen stärkeren Aufschwung in den USA und eine damit verbundene stärkere Nachfrage nach Rohöl habe für Kauflaune an den Ölmärkten gesorgt, hiess es von Händlern.

Zudem dürfte auch die jüngste Drohung des Iran im Atomstreit mit den westlichen Industriestaaten den Ölpreise ebenfalls Auftrieb verliehen haben, hiess es von Händlern. Zuletzt drohte das Parlament in Teheran, den europäischen Ölkunden sofort den Ölhahn zuzudrehen. Der Energieausschuss des Parlaments bereite einen entsprechenden Gesetzentwurf vor, meldete die Nachrichtenagentur Fars. Die Europäische Union hatte zuvor ein Ölembargo gegen den Iran verhängt, dass aber erst im Juli voll zur Entfaltung kommen soll.

ÖLPreise steigen nach Ausweitung der US-Nullzinspolitik

NEW YORK/LONDON/WIEN (Donnerstag, 26.Januar 2012) Die Ölpreise sind am Donnerstag nach einer Ausweitung der faktischen Nullzinspolitik in den USA und guten Konjunkturdaten aus der Eurozone den zweiten Tag in Folge gestiegen. Im frühen Nachmittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 111,18 US-Dollar. Das waren 1,37 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 1,08 Dollar auf 100,43 Dollar.

Die US-Notenbank habe bei ihrer Geldpolitik mit Blick auf den nach wie vor schleppenden Aufschwung in den USA "ein grosses Entgegenkommen" gezeigt, sagte Expertin Sintje Boie von der HSH Nordbank. Der Markt werde jahrelang über ausreichend Liquidität verfügen, die irgendwo hin fliessen muss. Ein Teil der Milliarden an billigem Geld der US-Notenbank dürfte in die Ölmärkte fliessen und die Preise für Rohöl weiter antreiben.

Ausserdem hätten unerwartet gute Stimmungsdaten der Verbraucher in Deutschland und Frankreich die Kauflaune an den Ölmärkten gestützt, hiess es weiter. In Deutschland stieg die Konsumlaune besonders stark. Auch in Frankreich hellte sich die Stimmung etwas auf. Mit Blick auf die Konsumdaten dürfte die Binnenwirtschaft zu einer immer stärkeren Stütze für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den beiden grössten Volkswirtschaften der Eurozone werden und damit indirekt auch die Nachfrage nach Rohöl antreiben.

Im weiteren Handelsverlauf könnten zahlreiche US-Konjunkturdaten für zusätzliche Bewegung am Devisenmarkt sorgen. Veröffentlicht werden unter anderem die wöchentlichen Zahlen vom Arbeitsmarkt und der Auftragseingang langlebiger Güter.

OPEC Preis geht weiter zurück

Unterdessen ging der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) weiter zurück. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 110,79 US-Dollar. Das waren 79 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

Tanken in Luxemburg

Art

Preis am
20. Januar 2012

Preis am
26.Januar 2012

Super bleifrei 95 Oktan

1,339 €

1,339 €

Super plus 98 Oktan

1,362 €

1,362 €

Diesel

1,251 €

1,232 €

letzte Kraftstoffpreisänderung  Donnerstag, 26.Januar 2012

Kiel stimmt für Elbvertiefung

Niedersachsen liegt seit Jahren mit Hamburg im Streit um die Elbvertiefung

Kiel (Donnerstag, 26.Januar 2012) Nach einer kontroversen Debatte hat sich der schleswig-holsteinische Landtag mit den Stimmen der CDU/FDP-Regierungskoalition für die geplante Elbvertiefung ausgesprochen. Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) sagte am Donnerstag im Kieler Landeshaus, "der Hamburger Hafen ist auch unser Hafen". Er sei für Schleswig-Holstein der bedeutendste Arbeitgeber.

Im Herbst werde die Landesregierung über die notwendigen Planfeststellungsbeschlüsse entscheiden. Brüssel hat bereits grünes Licht gegeben. Hamburgs Nachbarländer Schleswig-Holstein und Niedersachsen müssen Planfeststellungsbeschlüsse fällen, damit die Bauarbeiten beginnen können.

Niedersachsen liegt seit Jahren mit Hamburg im Streit um die Elbvertiefung. Es gibt Sorgen um die Deichsicherheit und ein Versalzen landwirtschaftlicher Flächen. Hamburg will im Frühjahr mit der für den Hafen wichtigen Vertiefung beginnen.

EU/ACEA: Nachfrage nach Nutzfahrzeugen legt im Dezember zu

BRÜSSEL (Freitag, 27.Januar 2012) Die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen hat im Dezember in der EU weiter angezogen. Insgesamt wurden 166.739 Lastwagen und Busse neu zugelassen. Das sind 7,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Branchenverband ACEA am Freitag in Brüssel mitteilte. Von den grösseren Märkten legte die Nachfrage in Deutschland mit 16,3 Prozent besonders kräftig zu. Aber auch in Grossbritannien (plus 13,4 Prozent) zeigte die Entwicklung deutlich nach oben. In Frankreich stiegen die Neuzulassungen um 2,5 Prozent. Klar nach unten ging es mit einem Minus von 14,2 Prozent in Spanien.

Für Italien musste sich der Verband mit einer Hochrechnung behelfen, weil aus dem Land seit Januar 2011 keine offiziellen Zahlen mehr vorliegen. Den Angaben zufolge schrumpfte die Nachfrage in dem Land im Dezember um 0,8 Prozent. Damit steht Italien noch für etwa ein Zehntel des Nutzfahrzeugmarkts in der EU.

Bei den schweren Lastwagen, die unter anderem von den deutschen Hersteller Daimler und MAN angeboten werden, legten die Neuzulassungen EU-weit um 20,8 Prozent auf 19.482 Fahrzeuge zu und verzeichneten damit unter den Segmenten im Dezember das grösste Wachstum. Auf den grossen Märkten war die Zahl der neu registrierten Fahrzeuge lediglich in Spanien rückläufig (minus 4,1 Prozent). In Grossbritannien ging es um 39 Prozent, in Frankreich um 11 Prozent und in Deutschland um 0,6 Prozent nach oben.

Im Gesamtjahr 2011 wurden insgesamt mehr als 1,93 Millionen Fahrzeuge in der EU neu zugelassen. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Jahr 2010 von 9,9 Prozent, bleibt aber noch immer rund ein Fünftel unter dem Niveau von vor der Krise, als das durchschnittliche Jahresvolumen bei 2,5 Millionen Fahrzeugen lag. Frankreich blieb der grösste Einzelmarkt mit rund 483.000 Fahrzeugen, gefolgt von Deutschland mit etwa 335.000 Fahrzeugen und Grossbritannien mit etwa 306.000 Nutzfahrzeug-Neuzulassungen.

Verlader gründen gemeinsame Logistiktochter

Neuss (Donnerstag, 26.Januar 2012) In der Logistik der Konsumgüterindustrie zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab. Vier weltweit führende Konsumgüterhersteller (Kraft Foods, Nestlé, Colgate und Bacardi) wollen in Europa Teile ihrer Zwischenwerksverkehre einem gemeinsamen Tochterunternehmen übertragen. Dieser Absicht ist schon länger bekannt. Jetzt machen die großen Vier nach einer fast einjährigen Vorbereitungsphase offenbar Ernst. Noch im ersten Quartal 2012 soll die Logistiktochter die ersten Transporte der Hersteller zusammenführen. Die genauen Pläne dazu werden in den kommenden Tagen verkündet.

Einen ersten Einblick zu dem Projekt gab Christoph Windheuser, Chef der Sparte Logistik bei dem Beratungsunternehmen Capgemini, auf dem 5. Schienengüterverkehrsforum des BME (Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik) und des VDV (Verband Deutscher Verkehrsunternehmen) am Mittwoch in Neuss. Capgemini ist als Berater an diesem Projekt beteiligt.

Startschuss für die gemeinsame Logistiktochter: Ende des ersten Quartals

Nach Aussage von Windheuser soll die gemeinsame Logistiktochter den Einkauf und die Organisation der Transporte für die vier Muttergesellschaften übernehmen, die Ausschreibungen vornehmen und für die Lieferantenauswahl und –betreuung zuständig sein. „Die Unterschriften der beteiligten Unternehmen stehen kurz bevor. Zum Ende des ersten Quartals 2012 soll es losgehen“, verriet Windheuser.

Die Planungen sehen vor, dieses in dieser Dimension bislang einmalige Projekt über eine neunmonatige Pilotphase laufen zu lassen. Dabei werden zunächst vor allem einige Ost-West-Relationen (beispielsweise von Großbritannien über Rotterdam, Köln bis nach Wroclwa) sowie wenige Nord-Süd-Relationen von der Logistiktochter betreut. Im Hauptlauf ist beabsichtigt, die Transporte über die Bahn im Kombinierten Verkehr abzuwickeln. So sollen Kosten eingespart und der CO2-Ausstoß verringert werden.

Das Projekt ist offen für anderen Industrie- und Handelsunternehmen

Die Initiative ist offen auch für andere Unternehmen, sagte Windheuser. Vor allem, um die Auslastung der Züge zu erhöhen, die insbesondere auf der Route von West nach Ost noch verbessert werden könne. Interesse an dem Projekt hätten bereits IT-Hersteller gezeigt. „Aber auch Handelsunternehmen, wie der britische Handelskonzern Tesco, spielen mit dem Gedanken, hier mitzumachen“, sagte Windheuser gegenüber der VerkehrsRundschau. Tesco hat sich zum Ziel gesetzt, die CO2-Emission in seiner Lieferkette bis 2020 um 30 Prozent im Vergleich zu 2009 zu verringern und begleitet das Projekt seit der Startphase im so genannten Supervisory Board.

Kraft Foods wird neuer Kunde von pfenning logistics

Der Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods hat sich entschieden die pfenning-Gruppe mit der Abwicklung seines Logistikstandorts Süd zu beauftragen.

(Donnerstag, 26.Januar 2012) Kraft Foods mußte nach der Integration des Cadbury- und LU-Geschäftes die Logistik europaweit neu organisieren und aufstellen. In diesem Zusammenhang wurde in 2010 neben den Transportstrukturen auch die Dienstleistung für das Südlager ausgeschrieben. Hier hat pfenning logistics das insgesamt überzeugendste Konzept für das Südlager abgegeben, das den Großkunden vor allem in puncto Multi-User-Lagerung, weitgehende Flexibilität, geographische Lage sowie ökologische Nachhaltigkeit überzeugte.

Das Kraft Foods Produktsortiment wird das pfenning-Lager aus Produktionsstätten in ganz Europa erreichen und reicht von Käse und Ketchup über Kaffee bis hin zu Schokolade, darunter befinden sich bekannte Marken wie Jacobs Krönung, Café HAG, T-Discs für das Heißgetränke-System Tassimo, Milka und Toblerone, Philadelphia Frischkäse, das Fertiggericht Mirácoli, die Salatcreme Miracel Whip sowie das Kraft Feinkostsortiment. Der Logistikdienstleister übernimmt mittels eines maßgeschneiderten Logistikkonzepts die Lagerhaltung, Kommissionierung sowie das Co-Packing der Produkte, die auf ganzen und kommissionierten Paletten oder in regalfertigen Displays das Lager wieder verlassen sollen. Damit werden maßgeblich die Anforderungen der Kraft Foods Kunden erfüllt.

Der Startschuss für die Einlagerung fällt im September 2012 im neuen Logistikzentrum Heddesheim, das sich aktuell noch in der Bauphase befindet. Damit siedelt der Logistikdienstleister entgegen ursprünglicher Planungen erhebliches Neugeschäft an und sorgt damit für weiteres Wachstum in der Region. Künftig wird für Kraft Foods eine Gesamtkapazität von bis zu 80.000 Paletten in einem Großteil des Lagerkomplexes bereitgehalten. Dieser Bereich wird im Zwei- bis Drei-Schicht-Betrieb von über 200 Mitarbeitern bewirtschaftet. Ökologisch bietet das Logistikzentrum Heddesheim eine hohe Energieeffizienz.

Transaktionen bei Logistikimmobilien

(Freitag, 27.Januar 2012) In deutsche Lager-, Logistik- und Produktionsimmobilien sind im vergangenen Jahr knapp 1,2 Milliarden Euro investiert worden und damit fast exakt so viel wie im Jahr zuvor. 'Während der Logistikinvestmentmarkt 2010 von einem 330 Millionen Euro teuren Portfolioverkauf dominiert wurde, hatte die größte Transkation des Jahres 2011 ein Volumen von etwa 160 Millionen Euro', sagt Andreas Trumpp, Head of Research bei Colliers International Deutschland. 'Die Zahl der Verkäufe hat 2011 zwar spürbar zugenommen. Das mangelnde Angebot an investmentfähigen Produkten war Trumpp zufolge allerdings der limitierende Faktor, das einem lebhafteren Marktgeschehen entgegenstand.

TÜV Rheinland macht 120 Millionen Euro Gewinn

Düsseldorf (Donnerstag, 26.Januar 2012) Der TÜV Rheinland hat im vergangenen Jahr voraussichtlich erstmals über 120 Millionen Euro operativen Gewinn (Ebit) erwirtschaftet. Der Umsatz sei um zehn Prozent auf über 1,4 Milliarden Euro geklettert, gab der neue TÜV Rheinland-Chef Manfred Bayerlein am Mittwochabend in Düsseldorf bekannt. Es sei das beste Ergebnis der 140-jährigen Geschichte des Unternehmens. Im Vorjahr hatte das Ergebnis (Ebit) 112 Millionen Euro betragen. Die Investitionen hätten mit 85 Millionen Euro ebenfalls einen Höchststand erreicht.

Die Zahl der Mitarbeiter sei weltweit um zehn Prozent auf 16.000 gewachsen. Der Gewinn werde überwiegend in Technik und Zukäufe gesteckt, kündigte Bayerlein an. Der TÜV Rheinland rangiere derzeit hinter dem TÜV Süd als sechstgrößtes Prüfunternehmen der Welt, werde aber möglicherweise durch einen Zukauf bald von einem Wettbewerber überholt.

Weltmarktführer sei der TÜV Rheinland bei der Prüfung von Solaranlagen mit einem Marktanteil von 70 Prozent. Ein Zukunftsmarkt sei der Rückbau von Atomanlagen, für den der TÜV sich durch einen Zukauf in Korea gerüstet habe. In der Türkei habe man ein Labor zur Prüfung von Möbeln eröffnet. Weitere Prüfzentren seien in Shanghai und Indien entstanden. In Frankreich habe man die Mehrheit am Fahrzeugprüfer Secta Autosur übernommen. Das Geschäft mit der Fahrzeugprüfung mache noch etwa ein Drittel des Umsatzes aus.

Österreich: Post will Großbriefe schneller sortieren

Wien (Donnerstag, 26.Januar 2012) Großbriefe, also Zeitschriften und Kuverts im A4-Format, sollen in fünf Sortierzentren der österreichischen Post ab Sommer 2012 schneller und umweltfreundlicher geordnet und transportiert werden. Das Unternehmen hat bei Siemens sechs Großbriefsortiermaschinen vom Typ Open Mail Handling System (OMS) bestellt.

Je eine Anlage wird in Graz, Linz, Salzburg und Hall installiert, zwei kommen nach Wien. Anstatt eines Barcodes erhalten alle Poststücke bei den neuen Maschinen einen sogenannten "Fingerprint" - einen elektronischen Fingerabdruck, der Merkmale wie Briefmarke, Adresse und Absender digital erfasst.

"Das spart die wenig umweltschonende Tinte auf den Barcodes, außerdem ist die Treffergenauigkeit höher", erklärt Stefan Keh von Siemens. Da die neuen Sortieranlagen schneller arbeiten, können pro Stunde nicht mehr 10.000, sondern bis zu 15.500 Sendungen verarbeitet werden. In Deutschland gibt es schon 85 dieser Anlagen. Österreich ist das zweite Land, das sich damit von Siemens beliefern lässt.

Weniger Luftfracht auf Österreichs Flughäfen

Grund für den Rückgang in Wien: der konjunkturelle Abschwung in den Güterströmen von Asien

Wien (Donnerstag, 26.Januar 2012) Luftfracht hat den österreichischen Flughäfen im Vorjahr keinen Höhenflug beschert. Mit Ausnahme des Flughafens Linz fiel das Geschäft auf allen Airports deutlich zurück. Um sechs Prozent auf 277.784 Tonnen hat dieses Geschäft auf dem Wiener Flughafen Schwechat im Vorjahr nachgelassen. Darin spiegelte sich der konjunkturelle Abschwung in den Güterströmen von Asien nach Wien, erklärte Flughafen-Vorstand Julian Jäger. Die Zulieferungen aus Asien zum Automobilcluster rund um Bratislava nahmen 2011 deutlich ab. Fazit: Es kam weniger Fracht über VIE in die Slowakei.

Der Linzer Flughafen war im Vorjahr der einzige Airport, auf dem es einen Frachtzuwachs gab. Das Volumen erhöhte sich um sechs Prozent auf 47.000 Tonnen, zog Ingo Hagedorn, Leiter Marketing und Vertrieb des Flughafens Linz eine positive Bilanz. In diesem Jahr rechnet er mit einem weiteren Wachstum in ähnlicher Dimension. Praktisch gleich blieb das Luftfracht-Volumen auf dem Flughafen Graz Thalerhof, der Hauptstadt des Bundeslandes Steiermark. Mit mehr als 10.977 Tonnen gab es ein Minus von rund einem Prozent, nach 35 Prozent Zuwachs im Jahr zuvor.

Auf dem Salzburger Mozart-Flughafen gab es 2010 mit 9.426 Frachttonnen ein Minus von zehn Prozent, berichtete Flughafensprecher Alexander Klaus. 2448 Tonnen gingen in Innsbruck in die Lüfte, was im Vergleich zu 2010 um 17 Prozent weniger waren. Stark verloren haben die LKW-Ersatzverkehre (RFS) mit minus 20 Prozent.

Gewinner / Verlierer der Branche Logistik Donnerstag, 26.Januar 2012

Top-5

Kurs

%

YINGGAO HOLDINGS PLC

0,019

+18,75 %

RICHFIELD INTERNATIONAL LIMITED

0,013

+18,18 %

FROZEN FOOD EXPRESS INDUSTRIES INC

1,052

+14,47 %

DRYSHIPS INC

1,830

+10,91 %

TEEKAY TANKERS

3,690

+8,34 %

Flop-5

Kurs

%

HAO TIAN RESOURCES GROUP LTD

0,034

-15 %

SINGAMAS CONTAINER HOLDINGS LTD

0,148

-14,94 %

DHT HOLDINGS INC

0,600

-14,29 %

TIANJIN BINHAI TEDA LOGISTICS GROUP CORP LTD

0,136

-13,38 %

HORIZON LINES INC

1,979

-13,01 %

Top-Volumen

Vol. (Euro)

DEUTSCHE POST AG

58,7 Mio.

FRAPORT AG

16,6 Mio.

HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG

2,8 Mio.

VTG AG

113.626

AP MOELLER-MAERSK A/S B

54.903

Klage gegen A 44-Trasse abgewiesen

Es kann weitergebaut werden

(Donnerstag, 26.Januar 2012) Das Bundesverwaltungsgericht hat heute die Klage der Bürgerinitiative Pro A 44 gegen den Planfeststellungsbeschluss der A 44, VKE 12 (Abschnitt Helsa/Ost bis Hessisch/Lichtenau West) abgewiesen. „Damit ist klar, dass der Planfeststellungsbeschluss bestandskräftig ist und rechtssicher weitergebaut werden kann“, so Wirtschaftsminister Dieter Posch nach der heutigen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig. „Die Planungen des Landes waren korrekt“.

Der Abschnitt der VKE 12 befindet sich bereits im Bau. Acht von elf Teilabschnitten der A 44 sind inzwischen genehmigt, fünf Abschnitte sind im Bau, oder bereits fertiggestellt.

Der Neubau der A 44 auf einer Länge von ca. 64 km und der dazugehörende achtstreifige Ausbau der A 7 im Bereich Kassel auf einer Länge von ca. 6 km sind Teil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit.

Am morgigen Donnerstag, 26. Januar, 13:30 Uhr, wird Minister Posch im Rathaus Sontra den Planfeststellungsbeschluss für den Bauabschnitt VKE 40.2 der A 44 unterzeichnen.

Einbruch in DHL Lager in Euskirchen

Unbekannte klauen 680 Handys

Euskirchen (Freitag, 27.Januar 2012) Unbekannte Einbrecher haben am Wochenende 680 hochwertige Mobiltelefone aus einem Lager von DHL in Euskirchen gestohlen. Der Diebstahl wurde erst am Donnerstag von der Polizei bekannt gegeben. Der Wert der geklauten Geräte betrage mindestens 280000 Euro, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Vermutlich über das Dach verschafften sich die Täter Zugang zum Gebäude.

Der Schaden fiel erst auf, als ein Beschäftigter des Lagers leere Verpackungen auf dem Hof neben der Halle fand. Eine Überprüfung der Bestände zeigte, dass die Telefone fehlten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

DHL hat 16 Kilogramm Kokain an UN-Hauptquartier geliefert

Den Vereinten Nationen in New York wurden 16 Kilogramm Kokain in Buchattrappen zugestellt. Die Sendung mit dem brisanten "Lesestoff" kam aus Mexiko.

(Freitag, 27.Januar 2012) Eine Lieferung von 16 Kilogramm Kokain an das UN-Hauptquartier hat in New York für Aufsehen gesorgt. Zwei Beutel mit sehr schlecht gefälschten UN-Zeichen darauf seien vor zehn Tagen am Sitz der Vereinten Nationen in Manhattan angeliefert worden, teilten die New Yorker Polizei und die UN mit.
 
Dem Sicherheitspersonal seien die merkwürdigen Beutel sofort als verdächtig aufgefallen. Darin hätten sich 14 Bücherattrappen befunden, die mit jeweils mehr als einem Kilogramm Kokain gefüllt gewesen seien.

Die Beutel seien vom Paketdienst DHL aus Mexiko zunächst nach Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio gebracht worden, sagte ein Sprecher der New Yorker Polizei.

Da sich weder eine Adresse noch ein Absender auf den kleinen Säcken befunden habe, hätten sich die DHL-Mitarbeiter dort aufgrund des UN-Zeichens wohl gedacht, die Fracht einfach an das UN-Hauptquartier in New York weiterzuleiten.

Mittlerweile geht die Polizei davon aus, dass die Beutel Mexiko eigentlich nie verlassen sollten. Der Wert des Kokains entspricht Experten zufolge zwei Millionen Dollar (gut 1,5 Millionen Euro).

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Das Inhaltsverzeichnis vom 27.01.2012

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